Fettabsaugung und Oberschenkelstraffung

Oberschenkelstraffung

Nach starker Gewichtsabnahme kommt es im Oberschenkelbereich gehäuft zu einem deutlichen Hautüberschuss, der einerseits als kosmetisch störend empfunden wird, andererseits aber auch zu Problemen im Schritt führen kann, da permanent Haut auf Haut reibt und somit sehr leicht offene Areale entstehen können. Bei der Operation wird die überschüssige Haut im Stehen vor dem Eingriff angezeichnet und dann wird in Allgemeinnarkose das markierte Areal entfernt und es kommt zu einer Naht die von der Leiste aus an der Innenseite der Oberschenkel im Schritt bis in die Falte unter den Gesäßmuskel reichen kann. Der stationäre Aufenthalt beträgt meistens  4 – 5 Tage. Die Nahtentfernung erfolgt meist in Etappen nach 14 – 21 Tagen. Der Eingriff wird nur äußerst selten von Seiten der Kasse übernommen.

Fettabsaugung (Liposuction)

Bei der Fettabsaugung wird lokal überschüssiges Fett durch Anzeichnung markiert und anschließend wird das Angezeichnete Areal mit einer speziellen Lösung unterspritzt, wodurch das gesamte Gebiet betäubt wird. Nach einer Einwirkzeit von ca. 30 Minuten erfolgt dann mittels einer abgerundeten Kanüle, welche motorbetrieben wird, über kleinste Schnitte die eigentliche Fettabsaugung. Der Eingriff dauert je nach Ausprägung zwischen 60 und 150 Minuten, die Patienten können am selben Tag nach Hause gehen und müssen 6 Wochen postoperativ eine spezielle Kompressionshose tragen, die ersten 3 Wochen Tag und Nacht und die zweiten 3 Wochen nur tagsüber. Diese OP wird nicht von der Kasse übernommen.

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