Ohrenkorrekturen

Ohranlegeplastik (Otopexie) bei abstehenden Ohren

Abstehende Ohren werden vor allem im Kindesalter als störend empfunden und daher wird diese Operation bis zum 15. Lebensjahr normalerweise noch von der Kasse übernommen.

Ab einem Alter von ca. 12 Jahren wird in örtlicher Betäubung operiert, vorher bevorzugter Weise in Allgemeinnarkose.

Der Hautschnitt erfolgt hinter dem Ohr im Ohrmuschelbereich und der Ohrknorpel wird dann mit einer Art groben Feile weich gemacht wodurch er sich mit Nähten formen lässt und somit kann das Ohr deutlich angelegt werden.

Die Naht hinter dem Ohr wird nach 7 Tagen entfernt, die Knoten der Knorpelformungsnähte nach ca. 3 Wochen.

Das Tragen eines Stirnbandes 6 Wochen nach der Operation in der Nacht ist zwingend notwendig um das Risiko eines Wiederauftretens zu minimieren, allerdings kann durch einen starken Wachstumsschub ein Wiederauftreten des abstehenden Ohres entstehen (eventuell auch nur einseitig).

Ohrläppchenkorrektur bei eingerissenen Ohrläppchen

Eingerissene Ohrläppchen  z.B. durch zu schwere Ohrringe sind keine Seltenheit und können einfach in lokaler Betäubung korrigiert werden. Das eingerissene Areal wird ausgeschnitten und vernäht. Die Nähte werden nach 7 Tagen entfernt, nach 6 Wochen können neue Ohrringe gestochen werden,  jedoch nicht direkt im Narbenbereich sondern knapp davor oder dahinter.