Wer ist Dr. Stefan Zeitlinger?

Was kostet eine Behandlung mit Botox?

 

Schweißdrüsenbehandlung bei Hyperhidrosis


Vermehrtes Schwitzen im Achselbereich (Hyperhidrosis axillaris), an Händen und auch Füßen ist eine enorme Belastung für viele Menschen. Es gibt mehrere Verfahren an den Schweißdrüsen, die sehr wirksam Abhilfe bei übermäßigem Schwitzen schaffen können.

Botulinumtoxin A Unterspritzung

Das Einspritzen mittels Botulinumtoxin A ("Botox") ist eine sinnvolle Methode, um ein vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose) im Achselbereich zu therapieren. Das Einspritzen des Botulinumtoxin erfolgt gleichmäßig im haartragenden Areal der Achselhöhle und greift daraufhin in dieser Region den Botenstoff Acetylcholin an, wodurch es zu einer Hemmung der Schweißdrüsenausschüttung kommt. Die Achselhaare sollten einen Tag vor der Therapie komplett abrasiert werden, um das Applizieren der Substanz zu erleichtern. Diese Behandlung dauert ca. 20 bis 30 min und wird mit feinsten Nadeln durchgeführt.

Nach der Therapie mit Botox ist keinerlei Verband notwendig und man kann unmittelbar danach jeder normalen Tätigkeit nachgehen. Der Eintritt der Wirkung erfolgt üblicherweise nach 48 bis 72 Stunden und hält im Schnitt 5 bis 9 Monate an.

Diese Behandlungsart ist im Vergleich zu den anderen Therapien wenig invasiv, bietet eine sehr hohe Erfolgsquote und hat eigentlich keinerlei gefährliche Nebenwirkungen. Gelegentlich können Hautrötungen im Bereich der Einstichstellen auftreten, die aber üblicherweise nach ein paar Tagen verschwinden.

Man kann das Botulinumtoxin auch im Bereich der Handflächen und Fußsohlen applizieren, aber in diesen Regionen ist das Unterspritzen äußerst schmerzhaft und sollte nur nach Setzen einer lokalen Betäubung erfolgen.

Dieser Eingriff mit Botox wird von der Krankenkasse nicht übernommen.

Schweißdrüsenabsaugung (Schweißdrüsenkürettage)

In örtlicher Betäubung wird über kleine Schnitte im Achselbereich der gesamte haartragende Teil mit einer speziellen Kürette so bearbeitet, dass dabei die Schweißdrüsen zu einem großen Teil zerstört werden.

Postoperativ erfolgt die Anlage eines Druckverbandes, trotzdem kommt es meist zu einer deutlichen Blauverfärbung der Achselregion. Die Reduktion der Schweißproduktion liegt ca. bei 60 – 70 %. Der Eingriff wird von der Kasse nicht übernommen.

Der plastische Chirurg berät

Facharzt Dr. Stefan Zeitlinger berät Sie gerne über die Möglichkeiten der Schweißdrüsenbehandlung bei Hyperhidrosis (verstärktem Schwitzen). Kontaktieren Sie ihn für ein ärztliches Beratungsgespräch über die medizinischen Möglichkeiten: Klagenfurt am Wörthersee, Tel. 0676 / 303 41 94 bzw. ordination@dr-zeitlinger.at