Venenoperationen

Besenreiserverödung

Kleinste Seitenastvenen und sogenannte Besenreiservenen können mit Äthoxysklerol verödet werden. Dabei wird das Gefäß mit einer dünnen Nadel angestochen, das Präparat das eingespritzt wird führt zu einer lokalen Entzündungsreaktion, wodurch die Venen zerstört werden.

Danach wird das behandelte Areal bandagiert und die Bandage sollte für 24 Stunden belassen werden. 

Venenoperationen

Vor einer Venenoperation muss auf jeden Fall eine genaue Abklärung erfolgen inwieweit das oberflächliche Venensystem geschädigt ist und in welchen Bereich die Venenklappen nicht mehr funktionieren. Venen mit kaputten Klappen müssen entfernt werden. Handelt es sich um Seitenäste der Stammvenen spricht man von einer Seitenastexhairese, sind die Stammvenen (Vena saphena magna und Vena saphena parva) betroffen, erfolgt das sogenannte Venenstripping. 

Seitenastexhairese

Größere Seitenäste die sowohl optisch störend sind, aber mitunter auch Schmerzen verursachen müssen chirurgisch entfernt werden, wobei je nach Ausdehnung dieser Eingriff in örtlicher Betäubung oder aber auch in Allgemeinnarkose stattfindet. Dabei werden die Venen vor der Operation mit einem Stift an der Hautoberfläche angezeichnet und danach erfolgt die Entfernung über kleine Schnitte entlang der markierten Venen.

Venenstripping

Dabei wird die große Stammvene (Vena saphena magna) in der Leiste und im  Innenknöchelbereich aufgesucht. Nachdem ein Plastikdraht in die Vene eingeführt wird, kann das Gefäß gemeinsam mit dem Draht aus dem Körper herausgezogen werden.

Die gleiche Technik wird auch bei der kleinen Stammvene (Vena saphena parva) durchgeführt, wobei hier die zwei Zugangswege im Bereich der Kniekehle und im Außenknöchelbereich liegen.